Porzellan 2006 -

2006 „Zug um Zug – ein kleines Fressen“

Schachspielfigur "Turm"

 

 

 

 

 

 

 

 

Schachspielfigur “Turm”, Porzellan
29x29x26cm

… Den Turm haben sie aus Li­monen und Äpfeln aufge­richtet, den König dachten sie sich als einen nackten Broiler, angemacht an Brot und Wein, und ihr Springer ist eine simple Wurst. Die Porzellan-Künstler Olaf Fieber und Andreas Ehret schmunzeln. „Wir wollten schon immer mal mit den Mitteln der Verfremdung spie­len”, sagt Fieber.
Dazu hatten sie im Vorfeld ihrer neuen Ausstellung auf der Albrechtsburg Gelegenheit. Ein ganz besonderes Schachspiel ist entstanden, das bis zum 27.Au­gust in einem Saal der ersten Etage zu sehen und zu begehen sein wird.
„Zug um Zug – ein kleines Fressen” heißt die Schau im Kaendler-Jahr. „Viel haben unsere Figuren mit dem Großmeister und Erfinder der Porzellanplastik Johann Joachim Kaendler jedoch nicht zu tun”, so Fieber. „Das Einzige, das uns ver­bindet, ist unsere Geschichte.”

(Ulrike Körber SZ, Sächsische Zeitung)


2007 “Porzellan & Fotografie”, Kürten

Porzellan & Fotografie

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Gemeinschaftsausstellung, im Künstlerhaus K44 in Kürten bei Köln, von Pieter Van der Aa und Olaf Fieber  wurde deutlich das beide Künstler ihr Handwerk verstehen.
Sie stellten sich der gemeinsamen Aufgabe, die Verbindung zwischen Fotografie und Plastik herzustellen und dabei ein gemeinsames Thema zu bearbeiten und zu interpretieren.  Der Raum 1, der hier auf dem Bild zu sehen ist, ist dem Thema “Aus-sicht” gewidmet: Aussichten auf und in eine Landschaft wurden in den Fotos sichtbar gemacht.
Das “Porzellanapfelfeld” spiegelt die Strukturen in den Fotos wider und ist somit nicht nur eine Hommage an die belgische Stadt Sint Truiden, in dem der Apfel “Jona Gold” und Pieter Van der Aa zu Hause sind.

(Auszug/Zitat aus dem Artikel ” Der Apfel der Erkenntnis “, 26.Oktober 2007, Rheinischer Bote, Gisbert Franken)


2008 Schloss Weingartsgreuth

Porzellanvasen

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein “Markt” der besonderen Art, sollte es werden. Künstler aus ganz Deutschland, Niederlande und Frankreich stellten an zwei Tagen ihre Werke zur Schau. Schloss Weingartsgreuth bot hier eine märchenhafte Kulisse, die kontrastreicher nicht sein konnte. Auf der einen Seite der Charme der Jahrhunderte und auf der anderen Seite –  zeitgenössische Kunstwerke.
Am Pavillon von Olaf Fieber sah man unikativ dekorierte Vasen aus Porzellan. Vasen, abgegossene Naturformen, die die Verfremdung durch das Material zur Schau trugen. Zucca, Melone und Papaya so ihre “Namen”. Ungewohntes von Olaf Fieber. Für Überraschung und als Kontrast zum Weiß des Porzellanes  sorgten die schlichten Schalen aus Keramik, die unter Verwendung einer alten Brenntechnik (RAKU) hergestellt wurden.
Dieser Spannungsbogen, zwischen Porzellan und Keramik, tauchte die Präsentation von Olaf Fieber in ein besonderes Licht und wurde somit zum “Markt” der besonderen Art.


2009 Gemeinschaftsausstellung mit Andreas Ehret, Augustinum, Stuttgart

Augustinum, Stuttgart

 

 

 

 

 

 

 

 

„…Die Porzellanfiguren von Olaf Fieber sind ganz anders. Seine fruchtförmigen Vasen sind zum Beispiel der Papaya nachgebildet. Und die Figuren verbindet vor allem eins: Humor, ja Witz. Eigentlich ist das Pop-Art in Porzellan. An den Bemalungen und mancher Formen sind Anspielungen an große Namen ablesbar: die stürzenden Comic-Figuren eines Keith Haring sieht man oder den zerbrechlichen kindhaften Kritzelstil Paul Klees. Die Figur „Kreislauf  oder ein Stück Heimaterde“ krönt frech ein knallgrünes Stück Kunstgras. „Mobil“ heißt ein kleinköpfiger Rad-Clown, der an das Thema der Bilder anspielt.
Als „Ausgleich und Gegengewicht“ betreibt Fieber die Malerei. …“
(Stuttgarter Nachrichten, Martin Bernklau)


2010 Kabinettausstellung „Olaf Fieber-Porzellan”, Vitry (F)/Paris

Vitry sur Seine ist die Partnerstadt der Stadt Meißen. Und die Stadt Meißen präsentierte im Rahmen ihrer Städtepartnerschaft im Jahr 2010 den Künstler Olaf Fieber mit seinen außergewöhnlichen Porzellanobjekten in der Stadt vor den Toren der Metropole Paris.
In der Schau im Rathaus der Stadt waren Objekte aus Porzellan und Fotografien zu sehen. Beide Techniken machten die Sichtweise, wie sich der Künstler Olaf Fieber mit seiner „Umwelt“ – einem Thema auseinandersetzen kann, deutlich. Auf den großformatigen Fotografien waren „Ikonen“ und „Vorbilder“ der heutigen Zeit abgelichtet. Dazu wurden ihre „Hilfsmittel“ in Porzellan  präsentiert.


2010/11 Porzellan – Andreas Ehret und Olaf Fieber, Pergine Valsugana (I)

Für fünf Wochen wurden in der Stadt Pergine Valsugana in der Nähe Trients die unikativen Porzellanarbeiten von Andreas Ehret und Olaf Fieber der Öffentlichkeit im Palazzo Hippoliti gezeigt. Der Palazzo Hippoliti, im Herzen der Stadt und der zur selben Zeit stattfindende romantische Weihnachtsmarkt boten eine Atmosphäre, die wie geschaffen für die Arbeiten von beiden Künstlern aus Meißen war. Geschichtsträchtige Monumente, der unverwechselbare Charme einer italienischen Kleinstadt, die weihnachtliche Stimmung in der ganzen Stadt waren Kontrast genug zu den freigebauten Objekten aus weißem Porzellan. Der strahlende Glanz, die Reflektionen der Glasur und die brillanten Aufglasurfarben standen für sich im Palazzo Hippoliti, ein aus dem späten fünfzehnten Jahrhundert stammenden Gebäude.