Porzellan 1991 – 2005

Unikativer Lebenslauf 

1991   Erste eigene Arbeiten in Porzellan nach dem Externstudium in Heiligendamm

"Zeit", 1991, Unikat, Meissner Porzellan

 

 

 

 

 

 

 

 

“Zeit”, Meissener Porzellan

Unikatnummer 230/91, 39,5×15,5×10,5cm

“… Unsere Zeit ist ein großer Wecker. Die große eiserne Wanduhr rasselt und ruft mit gewaltigen Schlägen. …”
(Herder, Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit)


1992   Oktober – Ausstellungsbeteiligung “Von Wegen”

” Von Wegen…” in der Meißner Burg zu sehen – jüngste Gestaltergeneration der Manufaktur stellt aus

"Stilleben", 1992

 

 

 

 

 

 

 

 

“Stillleben”, Meissener Porzellan
Unikatnummer 74/92, 78x65x12cm

“… Kühl, klar, geometrisch experimentieren sie mit Formen und Farben, auch mit Inhalten, sie spielen die Register der Formen nicht nur aus, sondern erweitern sie. Zwischen den glänzenden Flächen und den Betrachtern entsteht und besteht Distanz und Achtung. Außer den strengen Linien und dem häufigen Verzicht auf Gefälligkeit fällt besonders eins auf: Die Kombination des Porzellans mit anderen Materialien. …”
(Sächsische Zeitung, Gundula Sell)


1993   Ausstellung “heiliges morgenmahl und mittags nochmahl”, Galerie von Appen

"heilliges morgenmahl und mittags nochmahl"

 

 

 

 

 

 

 

 

“heiliges morgenmahl und mittags nochmahl”, Meissener Porzellan
Unikat 132/93 133,5x171cm
Künstler: Andreas Ehret/Olaf Fieber, erste Installation mit “Licht”


1995   Gemeinschaftsausstellung “Wer A sagt, muss auch B sagen”, Berlin

"Rosalie", 1995

 

 

 

 

 

 

 

 

“Rosalie”, Meissener Porzellan
Unikat 140/1995

“… Der einfühlsame Betrachter konnte anhand der ausgestellten Plastiken, Wandbilder und Objekte nachvollziehen, wie fruchtbar eine künstlerische Wechselbeziehung zwischen Lehrer und Schüler sein kann. Olaf Fieber beherrscht mit erstaunlicher Sicherheit das Material. Er entlockt ihm mit seinen völlig neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Dabei verarbeitet er Eindrücke und Erlebnisse, die das Leben in großer Zahl bietet. …”
(DIE VITRINE, Dezember 1995)


1996 Kabinettausstellung, London

Schwarz & Weiß, 1996

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwarz & Weiß”, Meissner Porzellan
Unikat 061/1996

“… Like Herton Fieber´s talent was quickly spottet after joining the art school 1983 and progressed to the Department in 1987 with Peter Strang as his mentor. From Strang he inherited a sense of play and experimentation wich strikingly combines with his own idiosyncratic sense of humour. …”
(entnommen dem zur Ausstellung erschienen Begleitheft)


1997 Ausstellung “-Portrait- die Leichtigkeit in Porzellan”

Pporträt, 1996

 

 

 

 

 

 

 

 

“Porträt”, Meissener Porzellan,
Unikat 584/1996, 52x32x8,5cm

“… Beginnen wir unseren Betrachtungs-Rundgang mit dem Titel-Portrait dieser Ausstellung. Was auf den ersten Blick wie ein rein abstraktes Objekt erscheint, entpuppt sich beim genaueren Hinsehen zu einer Büste mit Hintersinn: Dem Kerl stehen im wahrsten Sinne des Wortes die Haare zu Berge, das Auge rotiert und in der Magengegend ist ihm ganz flau! Da nützt es ihm wenig, dass er mit goldenen Schulterklappen hoch dekoriert ist. Die Bewegungsrichtungen der beiden Spiralen drehen sich zur Stresssteigerung noch in entgegengesetzte Richtungen. …”
(Zitat, Dr. Sabine Hannesen, Eröffnungsrede)


1998 Inamorie Collection; Kyoto

Kyoto, Skizze, Modelle

 

 

 

 

 

 

 

 

“… Weltpremiere für sächsisch-asiatische Neuentwicklung – Die “Inamorie Collection Meissen Design” eine japanisch-sächsische Neuentwicklung, hatte kürzlich in Tokio Premiere. Asiatische Wissenschaftler schufen fast vollständig reines Aluminiumoxid.
Unter extremer Hitze wird aus dem Pulver ein Stoff, der Rubinen und Saphiren vergleichbar ist. Dessen Transparenz und leuchtende Farben
inspirierten den Meissener Designer Olaf Fieber und die Porzellanmaler Gudrun Gaube und Andreas Herten zu neuen Formen und Dekorationen. …”
(Sächsische Zeitung, 29/30.November 1997)

1998 Studienreise nach Venedig (Karneval)

""Karneval bei Hofe - Narr"

 

 

 

 

 

 

 

 

“Karneval bei Hofe – Narr”, Meissner Porzellan
Unikat 069/1998, 94x15x40cm

Das “Tanken” von neuen Eindrücken, Informationen und Lebensweisen ist für eine kreative Arbeit von immerwiederkehrender Notwendigkeit. Wo kein “E”Sprit auch keine Bewegung!


1999 Experimentieren mit Farbflächen

Farbfläche in Einklang mit einer körperlichen, flächiger Objektgestaltung zu bringen. Das Zusammenspiel Farbe und Körper sichtbar – mit dem Auge erlebbar – zu machen.
Hier einige Beispiele: